Programmablauf
Freiwilligenjahr August 2012 bis August 2013
solivol umfasst die Schritte - Vorbereitung der Freiwilligen - Entsendung und Begleitung - und Nachbereitung des Einsatzes
Bewerbungszeitraum - 15. Januar bis 31. März 2012
Die Bewerbungsphase ist zeitlich beschränkt.
Für die solivol Teilnahme ab August 2012 werden Bewerbungen nur vom 15. Januar bis 31. Märzl entgegengenommen!
Bitte gedulden
Nach Versand Deiner Bewerbung musst Du Dich erst mal gedulden. Wir bemühen uns nach Bewerbungseingang eine Eingangsbestätigung zu geben.
Wegen eines längeren Afrika Aufenthaltes wird das solivol Projektbüro jedoch in der Zeit von Januar bis Ende Februar nicht besetzt sein. In dieser Zeit ist ggf. mit stark verzögerten Rückmeldungen zu rechnen. Wir bitten darum Nachfragen zum Bewerbungseingang zu vermeiden und sich zu gedulden.
Auswahlverfahren – April bis Mitte Mai
Nach Ende der Bewerbungsphase bis etwa Mitte Mai werden geeignete TeilnehmerInnen zu Informations- und Auswahlgesprächen nach Glücksburg eingeladen.
Das Auswahlverfahren wird als persönliches Bewerbungsgespräch oder in Kleingruppen mit Workshop Charakter gestaltet und beinhaltet neben einen persönlichen Kennenlernen eine erste Vorbereitung auf den Einsatz.
Die Süd-Partnerorganisationen werden auf Wunsch in die TeilnehmerInnenwerbung – und Auswahl einbezogen.
Vorbereitungsphase – Ende Mai bis August
Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden die TeilnehmerInnen auf ihren Einsatz in Ostafrika vorbereitet.
Das BMZ schreibt für weltwärts Entsendungen ein fachlich – pädagogisches Begleitprogramm vor. Ein zentrales Element des Begleitprogramms besteht in der Vorbereitung der Freiwilligen durch Teilnahme an zwei ca. einwöchigen Ausreiseseminaren in Glücksburg.
Voraussichtlich Ende Mai, in der 22. Kalenderwoche und dann nochmal optional in der zweiten Juli Hälfte bzw. ersten Augusthälfte treffen sich die TeilnehmerInnen in Länder-Ausreisegruppen in Glücksburg zur gemeinsamen Vorbereitung auf Ostafrika.
In Seminarveranstaltungen und Workshops werden die TeilnehmerInnen für die fachlichen und persönlichen Herausforderungen ihres Einsatzes praktisch und theoretisch trainiert.
Entwicklungspolitische Einführungen und landeskundliche Orientierung sind ebenso Teil des Vorbereitungsprogramms wie Trainingseinheiten zur Sensibilisierung interkultureller Kompetenz und Fragestellungen zu Gender Themen.
Der Auseinandersetzung mit persönlichen Zielen und der Erarbeitung eines klaren Selbstverständnisses des Freiwilligeneinsatzes wird neben der Klärung individueller Fragestellungen ein breiter Raum in den Vorbereitungsseminaren gewährt.
Parallel zu den Präsenzveranstaltungen in Glücksburg wird von den Freiwilligen eine intensive persönliche Vorbereitung auf ihren Einsatz erwartet.
Dazu gehören Impfungen gegen Tropenkrankheiten, mögliche praktische Vorbereitungen auf den Arbeitseinsatz entsprechend den Erfordernissen der Einsatzstelle, ggf. sprachliche Vorbereitung durch Erwerb von Basiskenntnissen der erforderlichen Landes – oder Regionalsprache und eventuell Übernahme von Arbeitsaufgaben zur inhaltlichen Gestaltung der Vorbereitungsseminare in Glücksburg.
Neben der aktiven Vorbereitung auf die Ausreise sollen auch Fundraising Aktivitäten entfaltet werden. (»Spenden sammeln)
In Zusammenarbeit mit der Entsendeorganisation artefact werden formale Erfordernisse der Ausreise wie Visumangelegenheiten geklärt.
Entsendung : August 2011 bis August 2012
In der zweiten Augusthälfte 2011 soll es losgehen. In Klein-Gruppen machen sich die Freiwilligen auf den Weg in die jeweiligen Gastländer.
Zu Beginn des Einsatzes steht ein gemeinsames Orientierungsseminar. Einführung in die Arbeits – und Lebensrealität des Gastlandes lässt sich schließlich am besten hautnah praktizieren. Auch dem Erlernen eines soliden Grundgerüstes der Landessprache des Gastlandes soll im Orientierungsseminar Raum gegeben werden.
Der Freiwilligeneinsatz bei den Partnerorganisationen beginnt direkt im Anschluss an die gemeinsame Orientierung im Land.
Der Auslandseinsatz dauert 12 Monate und umfasst die Mitarbeit bei der gastgebenden Partnerorganisation im Umfang der landesüblichen Wochenarbeitszeit. Während des Einsatzes stehen den Freiwilligen etwa 5 Wochen Jahresurlaub zur persönlichen Ausgestaltung zu. Unterbrochen wird die Mitarbeit durch die Teilnahme an einem gemeinsamen einwöchigen Zwischenseminar in einer zentralen Seminarstätte der Projektregion.
In einigen Einsatzstellen arbeiten die Freiwilligen zu zweit zusammen. Andere Projektpartner nehmen nur einen solivol Freiwilligen auf, beschäftigen aber manchmal weitere europäische MitarbeiterInnen aus anderen Entsendeprogrammen.
Den Freiwilligen steht während ihres Einsatzes in der Regel eigens angemieteter oder von den Partnerprojekten gestellter Wohnraum zur Verfügung. Der Wohnkomfort entspricht einfachem Standard, besonders in ländlichen Gebieten kann das bedeuten ohne Strom und fließendes Wasser auskommen zu müssen.
Der Programmbetreuer von artefact hält von Glücksburg aus den Kontakt zu den Freiwilligen, ist Ansprechpartner, home office und Berater in besonderen Lebenslagen. Jede Einsatzstelle im Gastland bestimmt einen MentorIn als spezielle Kontaktperson für die Freiwilligen vor Ort.
Nachbereitung
Nach 12 Monaten Arbeitseinsatz in Ostafrika treffen sich alle TeilnehmerInnen in Glücksburg zu einem gemeinsamen Abschlussseminar. Im sogenannten Rückkehrer Seminar steht die Auswertung und Reflexion des Freiwilligenjahres im Vordergrund.
Erfahrungsaustausch und Reflexion interkultureller Begegnungen fließen ein in den Ausblick auf Perspektiven der Rückkehr. Die TeilnehmerInnen erarbeiten sich Handwerkszeug für die Einbringung ihrer persönlichen Erfahrungen in soziale Zusammenhänge ihrer Lebenswelt in Deutschland.
solivol und was dann ?
Das Programmangebot von solivol wird abgerundet durch Unterstützung der RückkehrerInnen beim Weitertragen ihrer Erfahrungen und bei der Entfaltung entwicklungspolitischen Engagements über den zeitlichen Rahmen der Entsendung hinaus.
artefact plant aktiv die Netzwerkbildung unter RückkehrerInnen und Partnern im Süden und Norden zu fördern.
RückkehrerInnen werden zur Mitwirkung an der Gestaltung und Fortentwicklung des Entsendeprogramms solivol eingeladen. Der Einbezug ehemaliger Freiwilliger in die Vorbereitung neuer Ausreisejahrgänge trägt zur Bereicherung und Qualitätssicherung des Programms solivol bei.

