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Leistungen
- Kostenübernahme und Eigenbeiträge


Der Deal

Das Bundesministerium legt in den Richtlinien zum Freiwilligeneinsatz fest „Die Teilnahme an weltwärts ist für die Freiwilligen kostenfrei“.

Das Prinzip „Hand gegen Koje“ also Mitarbeit gegen Unterkunft und Verpflegung beschreibt einen Teil des Austauschverhältnisses.
Erwartet wird von den Freiwilligen sich für ein Jahr zu verpflichten und in dieser Zeit bei einem Südpartner tatkräftig mit an zu packen. Die Freiwilligen erbringen wertvolle persönliche Beiträge für die Partnerorganisation und tragen zu gegenseitigem Verstehen und interkultureller Begegnung bei.
Der Lohn für die Bemühungen: Afrika abseits von Touriklischees, Begegnungen mit Langzeitwirkung, Lernen mit allen Sinnen... im Hier und Jetzt und Erwerb von Gestaltungskompetenzen für eine globalisierte Zukunft.

Die Kohle

Kostenübernahme

Finanziell bietet der Rahmen für dieses Projekt den TeilnehmerInnen


TeilnehmerInnen bzw. deren Eltern sind während des 12-monatigen Einsatzes im Entsendeland berechtigt Kindergeld zu beziehen. Die Berechtigung zum Bezug von Kindergeld endet allerdings mit Vollendung des 25. Lebensjahres.


Das Kleingedruckte

Begleitseminare und Vorbereitung in Deutschland
Während der verpflichtenden gemeinsamen Vorbereitungsseminare – voraussichtlich je eine Woche im Juni und August 2009 - sind die Freiwilligen für ihre Sozialversicherungsbelange und die Absicherung etwaiger Risiken selbst verantwortlich. Gleiches gilt für eventuelle individuelle Vorbereitungen auf den Auslandseinssatz und die Nachbereitung in Deutschland.

Auswahltreffen
Die Kosten für notwendige Auswahltreffen oder Vorstellungstermine sind durch das weltwärts Programm nicht finanzierbar. Die Anreise und eventuell anfallende Tagespauschalen müssen durch die BewerberInnen getragen werden.

Gesundheitsvorsorge
Während des 12-monatigen Einsatzes im Ausreiseland ist die Absicherung gegen Krankheits Behandlungskosten im Versicherungsumfang enthalten.
Nicht enthalten sind jedoch die Kosten für notwendige Gesundheitsvorsorge der Malariaprophylaxe durch regelmäßige Medikamenteneinnahme während des Einsatzes.
Beratungen über Art und Umfang empfehlenswerter Vorsorge geschieht durch artefact und die Fachstellen medizinischer Tropeninstitute.

Visa
Für die Einreise und die Mitarbeit in den Einsatzstellen sind Einreisesvisa und ein Jahresvisum notwendig.
artefact bzw. die Süd-Partner unterstützen die Freiwilligen bei der Beantragung der notwendigen Aufenthaltspapiere.
Die Visa-Gebühren der Gastländer sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen.  Die derzeitige Regelung sieht vor, dass die Freiwilligen  einen Teil der Kosten selbst tragen, ein Teil wird von der Entsendeorganisation bei gesteuert.

Sprachkurse
Für mehrere der geplanten Einsatzstellen in Ostafrika ist der Erwerbung der Landessprache erforderlich ( z.B. Kiswahili für Tansania, Kinyarwanda für Ruanda).Ein Teil der sprachlichen Vorbereitung muss bereits vor der Ausreise begonnen werden, in Form von Selbststudien oder Kursteilnahme. Die sprachliche Vorbereitung auf den Einsatz wird in einem kompakten Orientierungsseminar zu Beginn des Einsatzes fortgesetzt.
Der Vorbereitende Teil des Spracherwerbs in Deutschland muss durch die Freiwilligen zum Teil selbst getragen und organisiert werden. artefact gibt Hilfestellungen durch Hinweise auf Material und Seminarangebote.

Spendeneinwerbung durch Fundraisingaktivitäten der TeilnehmerInnen

Alle anfallenden Kosten während des Freiwilligeneinsatzes beim Südpartner sind im Prinzip durch die Mittel des Programms solivol für die TeilnehmerInnen abgedeckt.
Die Entsendeorganisation artefact bekommt 75% der Programmkosten vom Bundesministerium ersetzt. Die restlichen 25% der anfallenden Kosten müssen von artefact durch Eigenmittel aus Fundraisingaktivitäten gedeckt werden.

Und hier kommen die Freiwilligen noch einmal ins Spiel: TeilnehmerInnen sollen sich vor der Ausreise mit individuellen Fundraisingaktivitäten bemühen einen Teil der einzuwerbenden Mittel selbst aufzubringen. Das ist der Wille des BMZ und so soll es auch beim weltwärts Programm solivol laufen.
Wohlgemerkt hierbei soll es sich nicht um Eigenmittel der Freiwilligen handeln, also etwa Sparguthaben oder die Veräußerung von Aktienpaketen, sondern um Anstrengungen Mittel einzuwerben. (»Spenden sammeln).
Der Wille des Bundesministeriums ist es ausdrücklich auch Menschen aus weniger wohlhabenden sozialen Schichten die Teilnahme an dem Programm zu ermöglichen.
Die Teilnahme an solivol ist also unabhängig von dem durch Eigenaktivitäten eingebrachten zusätzlichen Mitteln.
Weiterhin gilt: Entscheidend bei der Auswahl unserer TeilnehmerInnen sind Qualifikation, Interesse und persönlicher Eindruck.