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Das solivol Jahr in Afrika

Kleidung in Uganda. Können Altkleider wirklich als Souvenirs herhalten?

Der Owino Markt in Kampala„Wie bitte? Sind das etwa schon wieder diese verdammten Rot Kreuz-Altkleidersack-Falten?“ beschwert sich mein weltwärts-Kollege Julian, als er sich am Sonntagabend an das mühselige Bügeln seiner frisch erstandenen und gewaschenen Hose macht. Julian hatte einmal mehr am Wochenende auf dem Markt in Kampala zugeschlagen und das, zugegeben etwas in die Jahre gekommene, Bügeleisen kann die Falten in der Hose nicht wirklich bewältigen.

Deutsche Altkleider auf dem Owino Markt
Kein Wunder, denn die Hose kommt vom berühmt berüchtigten Owino Markt, dem größten Kleidermarkt Ugandas und gleichzeitig Hauptumschlagplatz für „Second-Hand“ Kleidung in Ostafrika. Hier werden die in Europa massenweise eingesammelten Altkleider wieder in Form gebracht und als „fairly-used“ Kleidung an den Meistbietenden gewinnbringend verkauft.
Da es sonst eigentlich nur synthetische Billigware aus China zu kaufen gibt, hat die qualitativ sehr viel bessere gebrauchte Markenkleidung aus dem Westen eine wichtige Stellung auf dem lokalen Bekleidungsmarkt inne. » weiterlesen

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