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Presserundschau2020-09-23T12:42:18+00:00

Presserundschau

Hier finden Sie einen kleinen Überblick der aktuellen Berichterstattung über artefact.

@ Flensborg Avis

Artefact steht unter Druck

Der Powerpark in Glücksburg hat Stress mit seinen Nachbarn – gleich nebenan sollen Wohngebäude entstehen

Sogenannte „Workcamper“ bei der Reparatur einer indischen Wasserpumpe: Alexandra Braun (v.l.), Artefact-Mitarbeiter Jürgen Lassen, Lionel Märkel, Kimmo Elomaa aus Finnland und Henny Reubsaet aus Belgien. Catrin haufschile

Catrin Haufschild Glücksburg Auf einem Hügel reparieren Freiwillige eine indische Wasserpumpe, während im Hauptgebäude ein Experte jungen Leuten Tipps für ihren bevorstehenden Tansania-Aufenthalt gibt. Auf dem etwa zwei Hektar großen Artefact-Gelände ist Geschäftsführer Werner Kiwitt unterwegs. Er demonstriert Urlaubern, die im Gästehaus Quartier bezogen haben, ökologisches Bauen und resssourcenschonende Energiegewinnung. Bei Artefact ist Normalität eingekehrt – unter Berücksichtigung von Abstandsregeln und hygienischen Vorschriften.

Die Corona-Krise hat die Einrichtung schwer getroffen. Vom 15. März bis Ende Juni war der Betrieb quasi zum Erliegen gekommen. „Wir leben von den Begegnungen mit Menschen“, sagt Kiwitt. Die aber waren während des Lockdown auf Eis gelegt. Dank einer staatlichen Soforthilfe konnten drei Monate überbrückt werden. Einige der zehn Mitarbeiter mussten jedoch entlassen oder in Kurzarbeit geschickt werden.

Artefact hat indes ein anderes heikles Thema zu verarbeiten. Seitdem – ausgerechnet die Söhne von Artefact-Gründer Uwe Rehling – auf dem Nachbargrundstück Bauland entwickeln wollen, steht die gemeinnützige GmbH unter Beschuss. Die Frage ist, ob eine touristische Nutzung, mit der bisweilen nächtliche Feierlichkeiten einhergehen – sie sind mittlerweile untersagt – mit bestehenden Verträgen in Einklang zu bringen sind. Die Stadt ist Verpächterin. Sie muss nun abwägen, ob ein neues, unmittelbar angrenzendes Wohngebiet nicht zu viel Ärger mit sich bringt.

Bereits jetzt beschweren sich Anwohner vom nahegelegenen Wohngebiet Holkier 3. Mit dem Thema setzte sich der Bauausschuss seit April 2019 wiederholt auseinander. In der jüngsten Sitzung wurde beschlossen, das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) um eine Stellungnahme zu einem Lärmgutachten zu bitten, das die Investoren in Auftrag gegeben haben.

„Die Politik ist gewillt, im Interesse der Anwohner eine Lösung zu finden“, sagt Bauausschuss-Leiter Axel Sager. „Es ist nicht die Aufgabe der Stadt, eine betriebliche Entwicklung vorzugeben.“ Artefact müsse wie ein normaler Betrieb behandelt werden. Andere Betriebe, so sein Eindruck, würden sehr viel wohlwollender behandelt.

Bei Artefact laufen unterdessen einige größere Baumaßnahmen weiter. Sie verschlingen 480.000 Euro, davon wird die Hälfte bezuschusst. „Das Dach soll durch weitere Begrünung und eine innovative Solaranlage attraktiver werden. Alte Feuchtigkeitsprobleme werden grundlegend behoben“, erklärt Kiwitt.

Er sagt, dass Einschränkungen im touristischen Bereich für das Unternehmen „fatal“ wären. „Der Übernachtungsbetrieb – üblicherweise kommen Familien mit Kindern – macht 45 Prozent unserer Einnahmen aus. 55 Prozent erhalten wir durch Weiterbildungsmaßnahmen.“

Im letzten Bauausschuss ergriff auch Uwe Rehling das Wort. Er empfahl, Artefact als Technikzentrum weiterzuführen. Er habe dem Betreiber nahegelegt, den Techniksektor neu zu strukturieren, so Rehling. Werner Kiwitt sieht das anders: Er habe den Eindruck, dass Rehling eher ein Familienprojekt im Sinne seiner Söhne im Hinterkopf habe. „Weil allein mit Technik und Bildung das Zentrum nicht zu finanzieren war, wurde bereits 1996 – unter dem damaligen Vorsitzenden Uwe Rehling – die Konzession um eine touristische Vermietung sowie eine Schank- und Speisewirtschaft erweitert“, gibt er zu bedenken.

Quelle: Flensburger Tageblatt – shz.de

Globales Lernen und lokales Handeln

Das artefact-Bildungszentrum in Glücksburg

Seit Monaten diskutieren Politik und Medien intensiv über CO2-Zertifikate und Besteuerung, den Einsatz erneuerbarer Energien und Technologietransfer in Länder des Südens. Die Schülerinitiative Fridays for Future, aber auch Katastrophen wie karibische Hurricans und brennende Wälder von Brasilien bis Sibirien heizen Entscheidungsträgern auf Klimagipfeln ein, um endlich aktiv zu werden. Dabei sind die Ursachen und Gegenmittel zur Erderwärmung schon lange bekannt.
Artefact Gebäude in Glücksburg 

In Glücksburg an der Flensburger Förde rennen die Schülerinnen und Schüler von Fridays for Future mit ihren Forderungen offene Türen ein, denn dort wurde bereits vor 30 Jahren damit begonnen, Lösungswege für umwelt- und sozialverträgliches Leben zu entwickeln: Seit 1989 zeigt das sich zu 100 Prozent regenerativ versorgende Tagungszentrum artefact, dass nachhaltiges Wirtschaften möglich ist und gilt auch international als Multiplikator.

Gemeinsam Ideen für ein umwelt- und sozialverträgliches Leben entwickeln.

Bildungszentrum & Gästehaus

Zum Zentrum gehört ein ungewöhnliches Tagungs- und Gästehaus, Deutschlands erster Energieerlebnispark und ein Naturerlebnisraum mit Nutzungen von Solar-, Wind- und Wasserkraft und Biomasse. Projekttage für Schulen, Wettbewerbe wie der Schleswig-Holstein Solarcup und die grenzübergreifende Infofahrt „Tour de Flens“ gehören zu den regelmäßigen Bildungsangeboten des Zentrums, das als gemeinnützige GmbH mit 10 Mitarbeitern und weiteren Freiwilligen betrieben wird.

Nachhaltig nächtigen und tagen

In den Gästezimmern genießt man einen einzigartigen Urlaub am Ortsrand des Ostseebades. Die baubiologisch einzigartige Lehmbauweise sorgt für ein angnehmes Raumklima und lässt Tagungs- und Feriengäste im Haupthaus erholsam schlafen und entspannen. Zusätzlich werden im Sonnenhaus neun Betten in fünf Zimmern mit zusätzlichen Tagungsmöglichkeiten für Kleingruppen angeboten.

An mehr als 40 Stationen bietet der Powerpark Infotainment für alle Altersgruppen: Forscherinnen und Forschern zwischen 7 und 70 Jahren wird Gelegenheit geboten, Wissen und Kräfte zu messen. Und das alles auf spielerische unterhaltsame Art.

Der Powerpark

Der ab April täglich geöffnete Energie – Erlebnispark für Jung und Alt zeigt auf einem einzigartigen Gelände, wie Energie erzeugt und umgewandelt wird: aus Sonnenstrahlen in Strom (elektrische Energie), von Reibung in Wärme (thermische Energie), durch Auftrieb in Wind und vieles mehr. Wieviel wiegt ein Kilowatt? Fließt Wasser auch bergauf? Wie kommt die Sonne in die Steckdose? Was im Physikunterricht Theorie blieb, kann hier „begriffen” werden – und macht auch noch Spaß! An mehr als 40 Stationen können Forscherinnen und Forscher zwischen 7 und 70 dem „fossilen” Treibhauseffekt auf die Spur kommen und Ideen entwickeln für Bauen, Wohnen und Leben, die „nachhaltig” funktionieren. Für Gruppen, Schulklassen, Kindergeburtstage gleich mitbuchen: Die Powerpark-Rallye, das Energie-Quiz für Tüftler!

Im Powerpark gibt es jede Menge auszuprobieren.Quelle: https://lebensart-sh.de/artefact-bildungszentrum-gluecksburg-14290/PDF: LA_FL_20200128_3

GLÜCKSBURG

Im E-Mobil um die Förde

Zum achten Mal führt die Tour de Flens mit E­Mobilen von Sonderburg nach Glücksburg.

GLÜCKSBURG | Zum achten Mal findet am 25. Mai die Tour de Flens von Sonderburg nach Glücksburg statt. Bei der Tour de Flens können sich die Teilnahme mit E­Autofahrern über Reichweiten austauschen, Infos über günstige Ladesäulen einholen und vielleicht sogar einen Tesla probefahren. Die Teilnahme ist auch ohne eigenes E­Fahrzeug ist möglich.

Zwischenstopp beim Oldtimer­Treff

Neben Standard­Fahrzeugen gehen auch umgebaute Oldtimer an den Start. Bei einem Zwischenstopp wird das traditionelle Oldtimer Löbet im dänischen Gravenstein besucht.

40 bis 50 Kohlendioxid­freie Fahrzeuge vom e­mobilen Oldtimer bis zum Tesla sind bei der Selber­ und Mitfahr­Tour rund um die Flensburger Förde am Start. Bereits gemeldet sind zwei­ und vierrädrige E­Fahrzeuge von Renault, Citroen, Smart, Tesla, Nissan, Hyundai, Zero und Fiat. Auch diesmal werden unterwegs neue Ladesäulen eingeweiht,

der Imbiss mit den besten Hotdogs an der Flensburger Förde angefahren und beim Citti­Park Flensburg die Ausstellung neuer E­Fahrzeug­Modelle besucht.

Besuch der Wasserstoff­Tankstelle in Handewitt

In diesem Jahr werden erstmals weitere nachhaltige Treibstoffe einbezogen: im dänischen Sonderborg wird eine Biogas­Tankstelle für Überlandbusse auf der Langstrecke vorgestellt, während in Handewitt die erste Wasserstoff­ Tankstelle der Region besucht wird.

„Der Austausch untereinander und das Vorstellen erfolgreicher Energiewende­ Projekte ist für Mobilitäts­Pioniere ebenso interessant wie für Neulinge, die sich erstmals mit dem Thema beschäftigen“, weiß Organisator Werner Kiwitt von Artefact aus Erfahrung. „Wir wollen die Hemmschwelle für den Umstieg reduzieren und nicht zuletzt auch den Spaß am lautlosen Dahingleiten weitergeben. Das e­mobile Fahrgefühl muss man einfach mal ausprobiert haben.“

Anmeldungen zur kostenlosen Mitfahrt sind möglich auf www.Tour­de­ Flens.eu, www.artefact.de, Telefon: 0 46 31 / 611 60, 0176­43180502 oder info@artefact.de.

Das Programm am 25. Mai:

8 Uhr: Lade­Möglichkeit und Kaffee bei Sønderborg Forsyning, Elholm, Ellegårdsvej 8,

8.30 Uhr: Registrierung, Kaffee und Morgenmad,

9.30 Uhr: Begrüßung, anschließend Fahrt zur Photovoltaik­Großanlage Vollerup Glansager und Führung,

10.30 Uhr: Stop beim Depot für Gas­Überlandbusse nature energy CNG tank und Führung,

11.30 Uhr: Weiterfahrt nach Grasten, Ringriderplats: Treffen mit dem Oldtimerløbet,

12.15 Uhr: Stärkung bei Annies Nachfolgern in Sønderhav,

13 Uhr: E­Mobilitätsmarkt am Cittipark Flensburg, Talkrunde und Mittagspause, 14.10 Uhr gruppenweise Abfahrt zur Wasserstoff­Tankstelle Marks (Shell) in Handewitt und Führung,

15.10 Uhr: Fahrt nach Glücksburg zum Restaurant „Glückselig“ Schwennaustraße, Ladesäulen­Einweihung auf dem Glücksburger Schinderdam (Rathaus,Tourist Information),

16.30 Uhr: Ankunft Artefact, Führung, 17 Uhr: Grillen,
19 Uhr: Abschluss oder Weiterfeiern.

Autor: shz

“Im E-Mobil um die Förde” – sh:z / Flensburger Tageblatt vom 03.05.2019
Foto: Werner Kiwitt

Quelle: https://www.shz.de/23621422 ©2019

MODELLPROJEKT IN SCHAFFLUND

Kita-Kinder werden zu Klimaschutz-Experten

Die Vorschüler des Kindergartens „Großer Regenbogens“ in Schafflund nehmen an dem Modellprojekt „KlimaKig“ teil.

SCHAFFLUND | Die Ideen sprudeln nur so, als Henrike Marks, Umweltpädagogin von Artefact, die Vorschüler des „Großen Regenbogens“ nach Alternativen befragt, wie man ohne Auto in den Kindergarten kommen könnte. „Inliner, Roller, Fahrrad oder Skateboard“, schallt es ihr entgegen. Es gibt aber auch fantasievolle Vorschläge: „Ich baue mir einen Dino­Roboter und stampfe damit durch das Dorf.“ Seit September vergangenen Jahres nehmen alle Vorschüler beider Schafflunder Kindergärten am Modellprojekt „KlimaKig“ (Klimabildung in Kindergärten) teil.

Kinder für den Klimaschutz sensibilisieren

„Das Projekt soll die Kinder nachhaltig für den Klimaschutz begeistern, wobei das Erforschen, Erlernen und Erleben von alltäglichen Klimaschutzmaßnahmen im Vordergrund steht“, erklärt Elena Zydek, Klimaschutzmanagerin der Region Flensburg. Bereits vor zwei Jahren seien Karin Carstensen, ehemalige Bürgermeisterin von Hörup, und Anja Stoetzel, Bürgermeisterin von Nordhackstedt, mit der Idee auf sie zugekommen, die Jüngsten für den Klimaschutzgedanken zu sensibilisieren. „Die Eltern waren sofort Feuer und Flamme“, ergänzt Karin Carstensen, die sich ebenfalls der finanziellen Unterstützung der Gemeinden Meyn und Schafflund, alle Teil der Klimaschutzregion Flensburg, sicher sein konnte. Der Hauptanteil wird durch die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz in Schleswig­Holstein (EKSH) getragen.

„Wir hoffen, dass dieses Pilotprojekt Ausstrahlung für ganz Schleswig­Holstein entwickelt“, sagt deren Projektleiter Klaus Wortmann, der sich beim Abschlussmodul des ersten Durchlaufs selbst von der Begeisterung der Kinder überzeugen konnte. An sechs Vormittagen hatten sich die kleinen Klimaschützer übers Jahr mit den Themen Energie, Erde, Wind, Wasser, Solarwärme und Solarenergie befasst.

Kita­Leiterin Anja Gertsen hat das auf drei Jahre angelegte Projekt überzeugt:

Und die eigens entwickelte Handpuppe „Grünschnabel“ hätten die Kinder gleich ins Herz geschlossen. „Unser gemeinsames neues Projekt ist toll angelaufen“, bestätigt Werner Kiwitt, Geschäftsführer von Artefact. Im Mai sind alle Kinder aus beiden Kitas zum Abschluss eingeladen, den Artefact­Park in Glücksburg auf einem Ausflug zu erkunden. „Wir wünschen uns, dass sich KlimaKig etabliert und weitere Kitas nach dem Pilotprojekt mitmachen“, sagt Elena Zydek.

Kontakt: elena.zydek@ksm­region­flensburg.de

Autor: Helga Böwadt

„Klimaschutz-Experten aus der Kita” – sh:z / Flensburger Tageblatt vom
03.05.2019
Text und Foto: Helga Böwadt

Quelle: https://www.shz.de/23600682 ©2019

GLÜCKSBURG

Fünf Jahre Jugendaustausch bei Artefact

Junge Deutsche und Franzosen arbeiten im Rahmen des Austausches ein Jahr lang im jeweiligen Nachbarland in ökologischen Projekten.

GLÜCKSBURG | 30 junge Deutsche und Franzosen verbrachten gemeinsam eine Woche im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, um sich über ihren Erfahrungen im jeweils anderen Land auszutauschen. Juliana arbeitet auf einer Vogelauffangstation in der Bretagne, Irene in einem zweisprachigen Kindergarten in Nancy, während Maria aus dem südfranzösischen Besancon in einem Hausprojekt in Berlin mitarbeitet. Allen gemeinsam ist ihr Engagement für ökologische Projekte im Rahmen des Deutsch­Französischen Jugendwerks, in denen sie ein Jahr lang mitarbeiten, um das Nachbarland ganz anders und viel intensiver als ein Tourist kennenzulernen.

Ungewöhnliche Seminarorte

Dazu gehört auch der Austausch untereinander an ungewöhnlichen Seminarorten, die auch weitere Anstöße zur fachlichen Vertiefung geben können. Im Jahr 2010 machte erstmals ein französische Freiwillige ein „voluntariat“ bei Artefact. Angestoßen durch diesen persönlichen Kontakt kommt seit inzwischen fünf Jahren alljährlich mindestens eine Seminargruppe ins Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, um sich in Theorie und Praxis mit Klimaveränderung und Energiewende auseinanderzusetzen. So erkundeten die Teilnehmer mit einer deutsch­französischen Power­Rallye den Energieerlebnispark und im Gespräch mit Geschäftsführer Werner Kiwitt die Erfolgsgeschichte des Energie­Einspeisegesetzes.

Wohlige Wärme

Dass die Energiewende auch in der Praxis funktioniert, begeisterte Maria aus Besancon besonders nach einer Tageswanderung um die Halbinsel Holnis: bei klarem Himmel und winterlichen Temperaturen hatten Solarthermieanlagen und Hackschnitzelheizung die kuscheligen Lehmgewölbe mit wohliger Wärme versorgt. „Hier habe ich im doppelten Sinn Energie aufgetankt“, lautete ihr Resumé bei der Schlussrunde, bevor wieder Alle an ihre Einsatzstellen an Havel, Rhone oder Seine fuhren.

Autor: shz

“Jugendaustausch bei artefact” – sh:z / Flensburger Tageblatt vom 03.05.2019
Foto: Werner Kiwitt

Quelle: https://www.shz.de/23563732 ©2019

GLÜCKSBURG

Artefact rüstet sich für die Saison

Eine neue Solaranlage und ein neuer Energiewürfel – im Zentrum für nachhaltige Entwicklung Artefact bereitet man sich auf die Saison vor.

GLÜCKSBURG | Auf dem Glücksburger Bremsberg wird überall gebohrt und gebaut, und das gilt nicht nur für das Neubaugebiet. Auch im Zentrum für nachhaltige Entwicklung Artefact wird an gleich mehreren Stellen gearbeitet. Küche und Fassaden der beiden Gästehauser werden saniert, weitere Investitionen sind im Laufe des Jahres geplant. „Allein in die Dachattraktivierung und eine kegelförmige Solaranlage wollen wir mit Unterstützung der Aktivregion und der Bingo Projektförderung etwa 300.000 Euro investieren“, erklärt Geschäftsführer Werner Kiwitt.

Neuer Element im Klima­Parcours

Auch im Energieerlebnispark tut sich einiges. Rechtzeitig zu den Osterferien hat der Powerpark für Tagesbesucher geöffnet und mit dem neuen Energiewürfel ein weiteren Baustein des Klima­Parcours eingeweiht. Im ganzjährig geöffneten Gästehaus fanden schon mehrere Seminare statt, bis Ostern werden das Deutsch­Französische Jugendwerk und Urlauber erwartet.

Konflikte befürchtet

Trotz guter Buchungslage und florierender Bildungsprojekte sind die zehn Artefact­Mitarbeiter und fünf Freiwilligen aber derzeit besorgt: „Die neuen Pläne eines Investors für eine allgemeine Wohnbebauung bis an die Grundstücksgrenze von Artefact würden unnötige Konfliktherde zwischen Powerpark­ und Gästehausbetrieb und zukünftigen Nachbarn provozieren“, befürchtet Kiwitt. „Wir haben das verbriefte Recht zum Bau weiterer Kleinwindkraftanlagen, Gebäuden und einem Aussichtsturm. Als Gewerbebetrieb und touristischer Leistungsträger benötigen wir zudem auch ein längerfristiges Entwicklungspotenzial. Dafür erwarten wir von der Stadt auch unsererseits Investorenschutz.“

Autor: shz

“artefact rüstet sich für die Saison” – sh:z / Flensburger Tageblatt vom
10.04.2019
Foto: Werner Kiwitt

– Quelle: https://www.shz.de/23329722 ©2019