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19. Juni 2011 in Glücksburg

Spannende Finalläufe beim 3. SH-Solarcup in Glücksburg

Pfiffige Ideen, Spannung bis zum Schluss und neue Pokalsieger bestimmten den dritten landesweiten Solarcup, der am Wochenende im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, durchgeführt wurde. In der Kreativklasse gab es einen Landespokal, in der Ultraleichtklasse in zwei Altersgruppen gleich zwei Wanderpokale, dazu Geld- und Sachpreise zu gewinnen.
Spannende Finalläufe beim 3. SH-Solarcup in GlücksburgDass es aufwendiger Tüfteleien bedarf, um mit dem Bausatz aus Modulen und Motor, eigenen Ideen und Materialien  ein selbst gebautes Solarmobil zum Laufen zu bringen, hatten sich die 67 Teams, die sich zur Meisterschaft angemeldet hatten, so nicht gedacht. Mit ein bisschen Schrauben, Löten und Experimentieren sollte es doch schnell erledigt sein, meinten manche vorschnell. Aber jedes zweite Team blieb wörtlich auf der Strecke: Letztlich schafften es 32 Teams, funktionsfähige Rennmaschinen an den Start zu bringen. Die aber hatten es in sich.
In spannenden Rennen wurde eine Bestzeit nach der anderen gejagt. Sensationell erreichte ein Außenseiter einmalig die absolut schnellste Zeit, schied aber dann im K.O.-System ab dem  Achtelfinale aus. Im direkten Vergleich hatte dann zunächst wieder der Titelverteidiger, Till Opitz aus Neuberend, auf der 10-Meter-Rennstrecke mit seinem  Solarflitzer die Nase vorn.
Nun hing alles an der letzten Wertung, der Präsentation der Poster. Die Jury mit Glücksburgs Bürgermeisterin Dagmar Jonas, Jens Paulsen und Christian Andresen von den Solarfirmen S.A.T.  und SEA sowie Simon Kumpf von der Nospa Sport- und Jugendstiftung, hatte keinen leichten Job.
Mit dem geringstmöglichen Vorsprung von nur einem Punkt überholte noch das „Sunteam“ Hannes Latour und Leon Meschke aus Joldelund den Titelverteidiger Till Opitz. Den dritten Platz holte Max Jirka.
Einig waren sich die Überraschungssieger, dass sie ihren Pokal für die Alterswertung bis 15 Jahre im nächsten Jahr auf alle Fälle verteidigen wollen.
In der Kategorie der 15-18jährigen war es genauso spannend. Sieger wurden die seit 3 Jahren immer unter den Top 3 gelandeten Schüler der Johannes Brahms Schule Pinneberg.

In der Kreativklasse gewannen  außergewöhnlich pfiffige und zukunftsträchtige  Modelle mit Liebe zum Detail:
ein solar bewegter Baum aus Pinneberg kam auf den zweiten Platz. Den Pokal holten die Mädchen vom Paramecion-Team aus Reinfeld mit einem aus zahllosen Blechdosenteilen zusammen gebauten Solar-Käfer. Alle vorderen Plätze und damit auch das Ticket für das Bundesfinale in Berlin sicherten sich Mädchen-Teams.

„Schnelligkeit ist das eine, was wir“, so waren sich der Geschäftsführer des Projektträgers artefact Werner Kiwitt  und der Projektleiter des solarcups 2011 einig, „natürlich auch mit Wanderpokalen prämieren. Der Solarcup soll aber vor allem auch Jugendliche motivieren, mit der innovativen Solartechnik in Berührung zu kommen und selber damit zu experimentieren - Aspekte, die auch den Unterstützern von der BINGO Lotterie und der NOSPA Jugendstiftung am Herzen liegen. Denn um diese Technik auch flächendeckend zu nutzen, braucht es noch viel Forschung und damit auch kleine und große Daniel und Daniela Düsentriebs. Für die ausgereiften Modelle, die unerwartet gute Zeiten fuhren, gab es auch viel Lob von der Jury.

„Nicht nur die ganz Schnellen waren zu honorieren“, so die Projektassistentin, „sondern auch die Qualität der Mobile“. Die Begeisterung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aber auch der anfeuernden Fanclubs ließen als Resumé des dritten Schleswig-Holstein-Cups nur einen Schluss zu: nächstes Jahr wieder!

Die Wertung im Einzelnen:
Ultraleicht:
Altersgruppe -15 Jahre:
1. Hannes Latour, Leon Meschke „sun-team“ aus Joldelund
2. Till Opitz
3. Max Jirka

Altersgruppe 15 -18 Jahre:
1.   Team 1 Pinneberg Magnus Wessel,...
2.   Peter Ehlers aus Elmshorn
3.  Team JSJ   aus Trittau  Jan Meyer...

Kreativ
1.  Paramecion Reinfeld Katharina Trösken,..
2.  Team 2 Pinneberg Alexandra Bock
3.  Funny Sunnys    Handewitt  Joana & Maja Stolte